Duell ohne Schärfe: Es geht um die gute gemeinsame Zukunft in Breckerfeld

Die Spannung steigt, das Interesse an der bevorstehenden Bürgermeisterwahl in Breckerfeld ist groß. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger kamen ins Martin-Luther-Haus, um sich persönlich ein Bild von mir zu machen und sich aus erster Hand über mich zu informieren. Von einem „Duell“ zwischen dem Kämmerer und mir konnte keine Rede sein. Es ging ganz überwiegend sachlich und informativ zu in der Veranstaltung der Westfalenpost. Mein Blick war in die gemeinsame Zukunft gerichtet, in der ich als Bürgermeisterin der Hansestadt vertrauensvoll auch mit Herrn Dahlhaus zusammenarbeiten möchte. Ich hatte Gelegenheit, über wichtige Weichenstellungen für eine gute Zukunft in Breckerfeld zu sprechen, und ich freue mich, dass ich damit die Menschen erreicht habe. Ihr Applaus für meine Argumente und ihr persönlicher Zuspruch im Anschluss an die zweistündige Diskussion bestärken mich.

Ein Ort für ein lebendiges Miteinander

Info-Stände machen Freude. Viele Begegnungen sind zufällig, viele auch gezielt. Die Menschen kommen, um Fragen zu stellen, Hinweise auf Missstände zu geben, ihre Meinung zu äußern und mir Glück für die Wahl am 13. September zu wünschen. Wir sprechen über unsere Zukunft in Breckerfeld. Über das, was schön ist, und das, was besser werden muss. Innenstadt, Verkehr und öffentliche Anlagen sind wichtige Themen, ebenso wie Jugendliche und junge Familien, Kinderbetreuung und Schulen, Flüchtlinge und ehrenamtliches Engagement, Sport, Kultur und Umwelt. Wie schon einige Male bei meinen Hausbesuchen, sprach ich am Wochenende erneut mit mehreren Bürgerinnen und Bürgern über ein Begegnungszentrum. Die Begriffe sind unterschiedlich: Bürgerhaus, Stadthalle, Kulturzentrum, Haus der Generationen, Gemeinschaftshaus. Die Idee ist die gleiche: ein zentraler Ort für ein lebendiges Miteinander, offen, einladend, verbindend. Ohne Zweifel eine Bereicherung für Breckerfeld und machbar, wenn wir es gemeinsam wollen. Ein lohnendes Projekt, für das ich gern meine Verbindungen und meine Tatkraft einsetze.
Die nächsten Infostände sind Freitag ab 14 Uhr auf dem Markt und Samstag ab 10 Uhr vor Edeka.

Mehr Gerechtigkeit bei den Finanzen

Wir scheuen nicht unsere Aufgaben in Breckerfeld, aber wir pochen auf das Geld, das uns dafür zusteht. Das war die Botschaft, die unser Bundestagsabgeordneter René Röspel nach dem zweiten Breckerfelder Dämmerschoppen mit nach Berlin nimmt. Eindringlich haben wir ihm die Belastungen und Risiken für den sozialen Frieden geschildert, wenn Bund und Land nicht umgehend für eine gerechtere Finanzausstattung der Kommunen sorgen. Die aktuelle Flüchtlingspolitik macht deutlich, dass die Städte an die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit gedrängt werden. René Röspel bekräftigte, die SPD sei in der großen Koalition der Fürsprecher der Kommunen. Er versicherte uns, dass er das Thema auch in der nordrhein-westfälischen Landesgruppe mit Nachdruck vertreten werde.