Das Miteinander der Generationen: Henning Scherf kommt nach Breckerfeld

Die Reihe der Breckerfelder Dämmerschoppen zu den Zukunftsfragen unserer Gesellschaft findet ihren Abschluss am Freitag, den 11. September, um 17.30 Uhr im Saal der Homborner Werkstätten, von-Bodelschwingh-Straße 2, in Breckerfeld-Zurstraße. Auf Einladung unserer Bürgermeisterkandidatin Dr. Petra Kappe kommt als Gast Dr. Henning Scherf nach Breckerfeld. Am Vorabend des großen Stadtfestes, das unter dem Motto „Gemeinsam älter werden“ steht, spricht er über „Perspektiven für das Miteinander der Generationen in der Gesellschaft der Zukunft“. Vergessen Sie nicht, in diese Website zu schauen, um zusätzliche Informationen zu finden.

Der frühere Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf begeistert mit seinen Ideen. Das Publikum hört ihm gebannt zu, wenn er über das Älterwerden und das Zusammenleben der Generationen spricht, über die Stärken der Älteren, ihren Erfahrungsschatz, ihre Kreativität und die Chancen, die darin für das gesellschaftliche Miteinander liegen. Der engagierte Sozialdemokrat lebt, wovon er spricht, und wirkt deshalb so überzeugend und ermutigend. Dem Alter in Einsamkeit oder Pflegeheimen setzt er das Leben in Wohngemeinschaften entgegen, selbstbestimmt, solidarisch, bereichernd für alle.

Das Wort „Überalterung“ kommt Scherf nicht über die Lippen. Er nennt die Folgen der steigenden Lebenserwartung „die altersveränderte Gesellschaft“ und betont das Gute dieser Entwicklung. Wenn die ältere Generation sich aktiv einbringe und die jüngere Generation die Unterstützung annehme, gewinnen beide, sagt Scherf. Ob Kinderbetreuung, Seniorenarbeit, Pflege, Flüchtlingshilfe, Lern- und Lesepatenschaften: Die Aufgaben müssen sinnvoll und anspruchsvoll sein. Der Autor mehrerer Bestseller zum Thema ist überzeugt: Auch Dörfer und kleine Städte, die neue Wege des Miteinanders der Generationen gehen, bleiben lebendig.

Zur Erleichterung der Planung ist zu der Veranstaltung mit Henning Scherf eine Anmeldung erforderlich. Sie kann per Mail an post@dr-petra-kappe.de oder telefonisch bei Dr. Petra Kappe unter (02333) 2731 erfolgen.

Spende der Fledermaus-Wanderer übergeben

Bei unserer Fledermaus-Wanderung an der Glör hatte Biologie-Lehrerin Elke Zach-Heuer Spenden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeregt. Es kamen 125 Euro für die Flüchtlingshilfe in Breckerfeld zusammen, die ich gestern an den Vorsitzenden des AWo-Ortsvereins Breckerfeld, Arno Förster, übergeben habe. Herzlichen Dank noch einmal an alle für den gelungenen Abend und die Hilfsbereitschaft.

Fledermäuse faszinierend und schützenswert – Update: Galerie

Die Fledermaus-Exkursion an der Glör hat viele große und kleine Besucher begeistert. Für die anschaulichen Erklärungen gab es großen Beifall. Auf der Mauer schallten immer wieder aufgeregte Rufe durch die Dunkelheit, wenn der Bat-Detektor eine Fledermaus anzeigte und sie im Licht der Taschenlampen zu sehen war.

Elke Zach-Heuer, Lehrerin an der Biologischen Station des Ennepe-Ruhr-Kreises, und die jungen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ArtENvielfalt vermittelten den mehr als 50 Teilnehmern, darunter unser Bundestagsabgeordnete René Röspel, viel Wissenswertes über die einzigen fliegenden Säugetiere. Dazu gab es auch praktische Tipps, was zu tun ist, wenn sich zum Beispiel eine Fledermaus ins Haus verirrt oder in der Gardine verheddert.

Fledermäuse machen vielen Menschen ein mulmiges Gefühl. Doch je mehr wir über die geheimnisvollen nachtaktiven Flugtiere wissen, desto sympathischer werden sie uns. Sie sind ebenso faszinierend wie nützlich und schützenswert. Das zu lernen, war ein Erlebnis.
Herzlichen Dank an Elke Zach-Heuer und ihr engagiertes Team, an die Kinder, die sie spontan mit den Fledermaus-Kostümen unterstützten, an die Besucher, die mit ihren Fragen und Erfahrungsberichten zum Erfolg beitrugen und die am Ende großzügig für den guten Zweck spendeten. Mehr als 120 Euro kamen für die Breckerfelder Flüchtlingshilfe zusammen. Es ist mir eine Freude, die Spende an die tatkräftigen Ehrenamtlichen zu übergeben. Sie wird Gutes bewirken.

Kleine Kicker erleben ansteckende Spielfreude

Sie bejubeln ihre Tore wie die Großen

Die Jungen und Mädchen, die in fünf Mannschaften zum ersten Kindergartenturnier bei Schwarz-Weiß Breckerfeld aufliefen, gingen mit Eifer und Begeisterung zu Werke.

Das war eine Freude anzusehen.
Eine wirklich gute Idee.
Doch die Idee allein genügt nicht. Sie braucht Menschen, die sie verwirklichen. Viele Vereinsmitglieder trugen zum Gelingen bei, Eltern und Großeltern, Erzieherinnen und Erzieher, sie alle zogen an einem Strang. Ein schönes Beispiel dafür, was Teamgeist möglich macht.

Wandern am Wengeberg – und in einem indischen Dorf geht das Licht an

„Wandern für die andern“, hieß es schon zum 26. Mal in Breckerfeld, und es schien, als sei an diesem Samstag die ganze Stadt auf den Beinen.

Eine großartige Aktion, die der Ökumenische Arbeitskreis Eine Welt begründet und zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Auf das Miteinander kommt es an. Ohne die vielen Helferinnen und Helfer, die sich bei der Planung, Organisation und Durchführung einsetzen, ohne die vielfältige Unterstützung aus Vereinen und Verbänden, ohne die eifrigen Wanderer, die sich für den guten Zweck auf den Weg machen, wäre eine solche Tradition nun schon über ein Vierteljahrhundert nicht denkbar.Die Gemeinschaft macht es möglich. Ihre stärkende Kraft spürt unmittelbar, wer sich unterwegs an dem heißen Tee wärmt und während er den steilen Anstieg zum Kotten erklimmt. Der lange Atem wird auf der Strecke ebenso gebraucht wie beim ehrenamtlichen Einsatz; der Horizont weitet sich auf den Höhen wie auch im übertragenen Sinn.

Der Eine-Welt-Gedanke durchdringt das Projekt, das so viel Freude schenkt und Gutes bewirkt, hier in der schönen heimischen Natur und dort im fernen Dorf Pemmanahalli in Indien. Mit dem Breckerfelder Spendenerlös werden Solarlampen für die Hütten der ärmsten Bewohner finanziert. „Wandern für die andern“ schafft Lichtblicke. Mein Kompliment an alle, die es möglich machen.