Fröhliches Fest am Heider Kopf – Update: Galerie

Ein fröhliches Sommerfest mit Live-Musik, Hüpfburg und vielen anderen Attraktionen haben Kinder mit ihren Eltern und Großeltern am Heider Kopf gefeiert. Bei schönstem Wetter lockten Schminkaktion und Torwandschießen, frische Waffeln und heiße Bratwürstchen zahlreiche Gäste zum traditionellen Fest des SPD-Ortsverein Breckerfeld.

Viele Mitglieder halfen bei der Organisation und Durchführung und machten so den sonnigen Nachmittag zu einem großartigen Erfolg. Der Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer und der Landratskandidat Olaf Schade genossen das bunte Treiben mit vielen Gelegenheiten für Gespräche ebenso wie ich selbst.

Über die vielen roten Kappen mit meinem Namen im Schriftzug habe ich mich sehr gefreut. Eine fröhliche Idee, die bestens zur ausgelassenen Stimmung passte. Danke.

Willkommen zur Bürgersprechstunde

„Gemeinsam für Breckerfeld“ heißt das Motto der offenen Bürgersprechstunde, zu dem ich die Bürgerinnen und Bürger von Breckerfeld für Samstag, 27. Juni, einlade. Gemeinsam mit den Breckerfelder Abgeordneten in Bundestag und Landtag, René Röspel und Hubertus Kramer, stehe ich zum Gespräch über alle Themen und Anliegen, oder auch einfach zum gegenseitigen Kennenlernen bereit. Samstag von 10 bis 12 Uhr im SPD-Parteibüro, Breckerfeld, Neue Straße 7.

 

SPD Breckerfeld reicht ihren Wahlvorschlag ein:

„Dr. Petra Kappe ist genau die Richtige“

Knapp vier Monate vor der Bürgermeisterwahl am 13. September hat die SPD Breckerfeld ihren Wahlvorschlag offiziell beim Wahlamt der Stadt eingereicht. „Dr. Petra Kappe ist genau die Richtige für das Amt“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Peter Gerbothe. „Die vielen Reaktionen aus der Bevölkerung zeigen: Wir haben eine gute Wahl getroffen.“

Im Januar hatte die Mitgliederversammlung die 54-jährige Redakteurin und Ratsfrau aus Ennepetal mit überwältigender Mehrheit als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl nominiert. Seither hat sie unzählige Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern geführt und intensiv am Leben in Breckerfeld teilgenommen. „Nach meiner Wahl werde ich hier mit den Menschen wohnen und leben, für die ich arbeite“, sagt Petra Kappe. Sie strebt die Nachfolge von Klaus Baumann an, der nicht mehr für das Amt kandidiert.

„Der Zuspruch ist groß, die Begegnungen sind herzlich und aufgeschlossen“, berichtet die Politikerin, die auf eine „sachorientierte Zusammenarbeit der Demokraten ohne Grenzen und Gräben“ setzt. „Mit mir gewinnt Breckerfeld doppelt“, sagt sie. „Eine kompetente Bürgermeisterin und einen bewährten Kämmerer.“ Die Nachfrage, ob sie sich eine Zusammenarbeit mit ihrem Gegenkandidaten Andre Dahlhaus vorstellen könne, beantwortet sie ohne Umschweife: „Ja, das kann ich, zum Wohl der Stadt.“

Sie werbe um Unterstützung über die Parteigrenzen hinweg, sagt die Kandidatin. „Ich werde doch Bürgermeisterin für alle Breckerfelderinnen und Breckerfelder sein.“ Sie stehe für Offenheit, Transparenz und Fairness. „Es geht um unsere gemeinsame Zukunft, da sind alle gefragt, die guten Willens sind.“

Dieser Leitgedanke werde auch ihren Wahlkampf prägen. „Wir wollen keine Materialschlacht und keine Attacken führen. „Wir überzeugen in der Sache“, sagt die Kandidatin, „mit guten Konzepten, mit meiner Kompetenz und mit der Gewissheit, das Beste für Breckerfeld zu  tun.“ Ausführliche Informationen über die Kandidatin gibt es im Internet auf der Homepage www.dr-petra-kappe.de. Ein besonderes Anliegen sei ihr die Wahlbeteiligung. Ob im Wahllokal am 13. September oder vorher schon per Briefwahl: „Jede Stimme zählt“, sagt Petra Kappe, „für mich persönlich, aber vor allem für unsere lebendige Demokratie.“

Aggressiv wie sonst nirgends in der Republik

– Dortmunds Nazis belegen ihre Gegner offen mit Morddrohungen

Die Dortmunder Naziszene tut sich seit Jahren mit besonders aggressiven Kampfmethoden hervor.

Demo auf dem Friedensplatz in Dortmund, links das Rathaus
Demo auf dem Friedensplatz in Dortmund, links das Rathaus

Mit ihren Aufmärschen gehen die Rechtsextremisten gezielt in Wohngebiete und lassen dabei nicht einmal den Heiligen Abend aus. Sie hetzen im Internet mit Slogans wie „Jagd eröffnet jetzt“ und ziehen vor die Privatwohnungen von Journalisten, Pfarrern und Politikern, denen diese „Jagd“ gilt. Fingierte Todesanzeigen, die sich gegen namentlich genannte Einzelpersonen richten, haben Justiz und Staatsschutz auf den Plan gerufen. Die Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen wegen des Verdachts der Ehrverletzung; die Opfer selbst werten die im Internet verbreiteten Anzeigen als Morddrohungen.

„Die Nazis gehen mit diesen Morddrohungen tief unter die Gürtellinie“, schreibt der freie Journalist Felix Huesmann in dem Magazin „Vice“. Er werde sich davon „auf keinen Fall einschüchtern lassen“. In „seiner“ Todesanzeige hieß es: „in unseren Herzen lebst du auf keinen Fall weiter. Bald ist es Zeit zu gehen.“ In der gegen den Journalisten Sebastian Weiermann gerichteten Anzeige stand: „In Liebe und Dankbarkeit nehmen wie fröhlich bald Abschied“ und: „Endlich einer weniger“. In weiteren Machwerken lasen die Opfer Zeilen wie „Nach langem schweren Kampf gegen die Nationalen Aktivisten wird demnächst ganz elendig verrecken“ und „Brenne JUDE brenne“.

Die Ermittlungen richten sich gegen Unbekannt, als Drahtzieher wird Michael Brück vermutet. Der Dortmunder Neonazi-Kader studiert Jura an der Ruhr-Universität in Bochum und betreibt einen einschlägigen Online-Shop, für den in den Todesanzeigen geworben wurde. Brück, der jede Verbindung zu der Kampagne zurückweist, ist stellvertretender Landesvorsitzender der vor zwei Jahren vom Hamburger Neonazi Christian Worch gegründeten Partei „Die Rechte“. Bei der Kommunalwahl im Mai zog einer von ihnen, der als „SS-Siggi“ bekannte Siegfried Borchardt, in den Dortmunder Rat ein. Gleich nach der ersten Sitzung legte er sein Mandat nieder. Für ihn rückte Dennis Giemsch nach. Dessen Anfrage nach der Anzahl und den Wohnorten der in Dortmund lebenden Juden löste im Oktober breite, auch internationale Empörung aus. Dies zeige, sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, „dass Rechtsextreme nichts in unseren Parlamenten zu suchen haben. Sie gehören verachtet und verboten.“

Der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) beantwortete die provokante Anfrage lediglich mit einem Hinweis auf den Internetauftritt der jüdischen Gemeinde und betonte, die Stadt Dortmund sei „stolz auf ihre aufblühende jüdische Gemeinde”. Die Nazi-Anfrage wertete Sierau als Versuch, ein Klima der „Diskriminierung und Bedrohung“ zu erzeugen, und bekräftigte seine Forderung nach einem Verbot der extrem rechten Partei. Die war in Dortmund 2012 gegründet worden und nahm nach dem Verbot der dortigen Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund – NWDO“ große Teile dessen Führungspersonals auf. Die aktuellen Todesanzeigen sind mit „Nationaler Widerstand“ unterzeichnet.

Die äußerst militante rechte Szene in Dortmund hat eine breite Gegenbewegung in Gang gesetzt, die den Nazi-Kundgebungen stets zahlenmäßig weit überlegene Proteste entgegenstellt. Auch zur Eröffnungssitzung des neuen Rates stellte ein Bündnis getragen von kirchlichen, politischen, gewerkschaftlichen Akteuren eine eindrucksvolle Demonstration auf die Beine. Auf die obszöne Juden-Anfrage reagierten Protestanten mit der Aufforderung an den Oberbürgermeister, in eine solche Zählung alle evangelischen Einwohner einzubeziehen. „Unser Glaube“, hieß es in der Begründung, sei „unter keinen Umständen von dem unserer jüdischen Glaubensgeschwister zu trennen“. Auf diese Weise sei „dem Ungeist menschenverachtender Separierung schon im Keim zu widerstehen“. „Zorn und Abscheu“ gegen die Rechte-Anfrage bekundeten gemeinsam Sozialdemokraten, Grüne, Christdemokraten und Piraten, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Minister und Bürgermeister.

Die Nazi-Gegner, die etwa im Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus zusammenwirken, sind schon jetzt gefasst auf den 28. März. An dem Tag jährt sich der Tod von Thorsten Schulz genannt „Schmuddel“ zum zehnten Mal. Der Punk wurde von einem Neonazi erstochen, und für die rechte Szene in Dortmund ist das ein Anlass zu feiern. „Das ist eine neue Qualität. Ohne Scheu und Schamgrenze”, sagt Robert Rutkowski der Süddeutschen Zeitung. Er ist Mitarbeiter zweier Landtagsabgeordneter der Piraten, auch gegen ihn gibt es fingierte Todesanzeigen, sein Haus wurde mit Hakenkreuzen beschmiert, es gab Drohungen am Telefon. „Gemeint sind wir alle“, sagt Rutkowski.

Quelle Original-Beitrag: http://www.blog-der-republik.de/aggressiv-wie-sonst-nirgends-in-der-republik-dortmunds-nazis-belegen-ihre-gegner-offen-mit-morddrohungen/