Großartiger Abend mit Henning Scherf

Das war ein großartiger Abend mit Henning Scherf in Breckerfeld. Der frühere Bürgermeister von Bremen faszinierte das Publikum in den Homborner Werkstätten mit seinen Erfahrungen, Gedanken und Ideen zum Älterwerden. Wie leben und wohnen wir im Alter, wie aktivieren wir die ältere Generation zur Teilhabe, wie lassen sich Wohngemeinschaften verwirklichen und finanzieren, was kann die Stadt zur Unterstützung und Förderung tun?

Begrüßung von Henning Scherf in Breckerfeld-Zurstraße
Begrüßung von Henning Scherf in Breckerfeld-Zurstraße

Henning Scherf berichtete aus seinem eigenen Leben und von vielen gelungenen Projekten, über die er auch in seinen Büchern schreibt. Ermutigend, leidenschaftlich, ansteckend. Mir legte er fürs Bürgermeisteramt sein Thema als Aufgabe ans Herz. Von meinen vielen persönlichen Begegnungen und Hausbesuchen weiß ich, dass es viele Menschen beschäftigt, und auch das große Interesse der Zuhörerinnen und Zuhörer an dem vierten Breckerfelder Dämmerschoppen bekräftigt das. Der gelungene Abend wird fortwirken.

Druckfrisch – Mein Wahlprogramm für uns in Breckerfeld

Eine lebendige Demokratie braucht Offenheit und Transparenz. Die Wählerinnen und Wähler, die ich bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl um ihr Vertrauen bitte, haben einen Anspruch auf umfassende Information.

Deshalb habe ich wichtige Aufgaben für uns in Breckerfeld in einem Wahlprogramm zusammengefasst. Bitte lesen Sie selbst und überzeugen Sie sich:

Info: Linke Maustaste öffnet PDF-Dokument im Browser – Rechte Maustaste „Ziel/Link speichern unter“ ermöglicht Download.

 

Hinweis: Das Wahlprogramm wird kommenden Mittwoch mit dem Wochenkurier in die Breckerfelder Haushalte zugestellt werden.

 

 

Wechsel im Bürgermeisteramt – Gutes bewahren und Besseres entwickeln

Petra_Kappe_Portrait_0102 bIn Nordrhein-Westfalen werden die Bürgermeister direkt gewählt. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden in geheimer, gleicher und direkter Wahl, wen sie an die Spitze von Rat und Verwaltung ihrer Stadt setzen. Gleiches gilt für das Landratsamt auf Kreisebene. Es stehen Persönlichkeiten zur Wahl.

Die Wahl am 13. September 2015 ist außergewöhnlich. Mehrere Reformen des Wahlrechts haben zur Folge, dass die Wahlen von Rat und Bürgermeisteramt zeitlich getrennt voneinander stattfinden. Die Parteien haben ihren Wahlkampf schon 2014 bestritten. Die Mehrheitsverhältnisse im Rat der Hansestadt liegen fest bis zum Jahr 2020. Unabhängig davon treffen die Bürgerinnen und Bürger im September ihre Wahl über den Hauptverwaltungsbeamten, wie der Bürgermeister im Amtsdeutsch bezeichnet wird. Nach fünf Jahren werden die Kommunalwahlen dann wieder gleichzeitig durchgeführt.

In Breckerfeld steht der Amtsinhaber nicht wieder zur Wahl. Es wird einen Wechsel geben. Nicht brachial, sondern behutsam. Gutes und Bewährtes bleibt. Neues kommt, wenn es Besserung bringt. Ich werde keine Gräben aufreißen, werde nicht die einen gegen die anderen ausspielen. Ich möchte alle einladen mitzumachen.

Das Bürgermeisteramt ist kein Lehrberuf, und es ist auch kein Ehrenamt. Es ist ein Vollzeitjob, der professionelles Management erfordert. Wer gute Zukunft gestalten will, braucht Weitsicht, einen breiten Wissenshorizont, politische Kompetenz und Lebenserfahrung ebenso wie Durchsetzungsstärke und Überzeugungskraft.

Eines meiner zentralen Ziele ist es, Brücken zu bauen zu den Verantwortungsbewussten, zu denen, die auch um der Sache willen und zum Wohl der Menschen in Breckerfeld arbeiten wollen. Verwerfungen der Vergangenheit dürfen uns nicht die Zukunft blockieren.

Das gehört zu unser aller Verantwortung als Demokraten. Deshalb hoffe ich auf eine hohe Wahlbeteiligung. Ihre Stimme wird mir Auftrag und Verpflichtung sein.

Breckerfeld – schon jetzt mein Lebensmittelpunkt und nach meiner Wahl mein neuer Wohnort

Breckerfeld
Breckerfeld

„Selbstverständlich“, sagte ich prompt, als ein Breckerfelder mich fragte, ob ich nach meiner Wahl zur Bürgermeisterin in die Hansestadt ziehen wolle. „Selbstverständlich, und das nicht nur aus Pflichtgefühl, sondern mit Freude.“ Für mich stellte sich die Frage gar nicht. Auch wenn es im Bürgermeisteramt keine förmliche Residenzpflicht gibt, ist es für mich doch völlig undenkbar, in einer anderen Stadt zu wohnen. Das Amt ist schließlich kein Job wie jeder andere. Als Bürgermeisterin bin ich für die Menschen da, habe ein offenes Ohr für ihre Probleme und Anliegen. Schon deshalb werde ich nicht nur zu ihrem Wohl arbeiten, sondern mit ihnen leben. Hier können Sie weitere Informationen lesen.

Kirche Breckerfeld
Kirche Breckerfeld

Breckerfeld hat sich zu meinem Lebensmittelpunkt entwickelt. Das ging rasch, weil die Stadt eine sehr einladende Atmosphäre hat und weil die Bürgerinnen und Bürger mir sehr herzlich und aufgeschlossen begegnen. Sie machen es mir leicht, mich auf meine Arbeit zu freuen und mich auch menschlich und privat wohlzufühlen. Zu meiner Heimat gehört Breckerfeld seit ich denken kann.

Es ist zwar nur ein Katzensprung, über Oberbauer und Delle in die Innenstadt zu fahren, und beruflich bin ich erheblich weitere Wege gewohnt. Aber allein die Möglichkeit, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, oder zu Fuß zum Rathaus zu gehen, empfinde ich als Luxus. So entstehen Gelegenheiten für unerwartete Begegnungen und spontane Gespräche, gemeinsame Erfahrungen im Alltag und in der Freizeit. Nur ein Bürgermeister, der an Ort und Stelle ist, der das Leben mit den Bürgerinnen und Bürgern seiner Stadt teilt, kennt die täglichen Sorgen und kann sich mit ihnen um die richtigen Lösungen kümmern. Wir haben gemeinsam den Wunsch für ein gutes Leben in Breckerfeld. Gehen wir es miteinander an.

Dr. Petra Kappe

Pressemitteilung SPD Breckerfeld – Kandidatur Bürgermeisterwahl

Dr. Kappe kandidiert für das Buergermeisteramt in Breckerfeld

Der SPD-Vorsitzende Peter Gerbothe hatte zuvor über die bevorstehenden Herausforderungen gesprochen. Die Zeiten, als Breckerfeld die kommunalen Aufgaben noch lokal lösen konnte, seien lange vorbei, sagte er. Globalisierung, interkommunale Zusammenarbeit und die Fördermöglichkeiten durch Land, Bund und Europa „erfordern Erfahrung, beste Kenntnisse und Vernetzung in die übergeordneten politischen Entscheidungsebenen“.

Dem neuen „Bürgermeisterprofil“ entspreche Dr. Petra Kappe in idealer Weise. Der Vorsitzende hob die Berufs- und Lebenserfahrung der Kandidatin hervor. Sie besitze die Fähigkeit, „in einer vernetzten, immer komplexeren Gesellschaft, die Kultur einer kommunalen Verantwortungsgemeinschaft zu verankern und weiter zu entwickeln“. Gerbothe wörtlich: „Wir brauchen einen Bürgermeister, dem die Menschen nach der Ära Baumann‘ langfristig vertrauen.“

„Die Chancen standen nie so gut“, betonte die Sozialdemokratin, die dem Rat der Stadt Ennepetal angehört, bei ihrer Vorstellung. Sie trete ein für „eine soziale und gerechte Politik, das wird meine Leitlinie sein“. Zugleich machte Petra Kappe klar, dass sie Kräfte bündeln, Potenziale aktivieren und Brücken bauen wolle. Sie setze auf verlässliche Kooperation und werde nicht die Einen gegen die Anderen ausspielen.

Ausdrücklich bekannte sich die Kandidatin, die im Ennepe-Ruhr-Kreis geboren und aufgewachsen ist, zum Motto „Versöhnen statt spalten“ des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau. Seit 35 Jahren Mitglied ihrer Partei, weiß sie „um unsere Verantwortung als Demokraten“. Neben Solidarität und Gerechtigkeit gehöre die Freiheit zu ihren Grundwerten, erklärte Petra Kappe: „Freiheit, so wie ich sie verstehe, bedeutet nicht Freiheit von etwas, von Zwängen und Bürden, sondern zu etwas. Genauer: Freiheit zur Verantwortung.“

Als Bürgermeisterkandidatin werde sie „alles für unseren Wahlerfolg tun, und ich werde unsere Stadt in eine gute Zukunft führen – als sozialdemokratische Bürgermeisterin der Hansestadt Breckerfeld“. Sie erinnerte daran, dass ihr Wahlkampf 2014, als sie bei der Ratswahl in Ennepetal einen traditionellen CDU-Wahlkreis direkt gewann, „überaus erfolgreich“ war: „Jetzt bin ich frei, mich mit ganzer Kraft für den nächsten Erfolg einzusetzen.“

Breckerfeld, den 15.01.2015

Links:

http://www.spd-breckerfeld.de/index.php?nr=65250&menu=1

http://www.derwesten.de/staedte/hagen/spd-nominiert-ratsfrau-aus-ennepetal-id10241303.html